Die 37,0te KIF fand in der Technischen Universität Dortmund statt. Unsere Uni wurde von 4 Personen vertreten, welche ihre 5-stündige Bahnfahrt mit guter Laune und einem Kasten Astra vom Hamburger Hauptbahnhof antraten. In Dortmund wurden wir freundlich von den KIF-Orgas in Empfang genommen und hatten vor dem Anfangsplenum noch kurz Zeit uns auszuruhen.
Schon bei unserer Ankunft bemerkten wir, dass diese KIF unter dem Motto der Piraterie, also der Seeraeuberei, stand. Mit der feierlichen Übergabe des "Zepters" (Klobürste) von "King Lutz" an den amtierenden Piratenkapitän (Dave) wurde auf dem Anfangsplenum der Beginn der 37,0ten KIF verkündet. Während der folgenden 6 Stunden stellten sich die Vertreter der Fachschaften vor und berichteten über Neuigkeiten. Außerdem wurden die einzelnen Arbeitskreise (AKs) vorgestellt, in denen sich die Leute spaeter einfinden und an einem vorgegebenen Thema arbeiten sollten. Danach wurde bis in die frühen Morgenstunden gewerwolft.

Der nächste Tag begann mit etwas (zu wenig) Schlaf und viel Koffein, welches vorzugsweise vom Ewigen Frühstück bezogen wird.
Das Ewige Frühstück ist auf jeder KIF zu finden und es hält immer etwas zu Essen, Kaffee und Tee zum Verzehr bereit.
Besonders bemerkenswert war, dass es leckeres, zur Freude aller Beteiligten, rund um die Uhr frisch gebackenes Brot gab!
Nach dem Start in den Tag wurde sich mit den vielen verschiedenen AKs beschäftigt.
Neben den "Spaß"- und "Kultur"-AKs (wie Stadtführung, Schwimmen oder Werwolf) gab es auch eine Reihe an fachbezogenen AKs, die sich mit Themen wie Studiengebühren-Verwendung, Internetzensur oder Fachschafts-Nachwuchs beschäftigt haben.
Genaueres findest du im KIF-Wiki.
Neben der Arbeit in den AKs wurde während der KIF natuerlich auch gegessen und geschlafen.
Glücklicherweise mussten wir uns um solche Fragen keine Sorgen machen, weil die KIF-Orga uns täglich Schlafplätze, ausreichend (und lecker) zu Essen sowie Duschen organisierte.
Selbstverständlich bekam man auch etwas von Dortmund mit, da es eine gute Stadtführung gab, die am Freitag stattfand.
In ganz Dortmund sind geflügelte Nashörner anzutreffen, welche im Stile der Berliner Bären (oder Hamburger Wasserträger) unterschiedlich und bunt bemalt sind. Diese sind das Wahrzeichen der neu gebauten Philharmonie.
Erstaunlicherweise gab es während der Stadtführung keine außerplanmäßigen (Menschen-)Verluste.
Anschließend haben wir in der Mensa der TU Dortmund zu Mittag gegessen.
Die Reichhaltige Auswahl hielt u.A. Döner und Spargel bereit

Als sich die KIF am Samstag Abend dem Ende zuneigte, begann das Abschlussplenum auf dem die Ergebnisse der AKs vorgestellt wurden.
Ein Abschlussplenum zeichnet sich dadurch aus, dass eine besondere Diskussionskultur vorherrscht und gerne viel diskutiert wird.
So zogen sich die Berichte der AKs, die Verabschiedung einer Resolution und einer Pressemitteilung bis in die frühen Morgenstunden hin.
Außerdem wurde beschlossen, dass die nächste KIF in unserer Bundeshauptstadt Berlin stattfindet.
Anschließend wurde eine Preview der KIF-Dokumentation, welche von der HU Berlin erstellt wird, gezeigt.
Wir freuen uns schon auf die fertige Doku und zeigen diese gern unseren (about-to-be) Erst-KIFfels.
Mit dem Ende des Abschlussplenums war die KIF für uns aber noch nicht vorbei: Wir mussten noch die von uns verbrauchten Verschleißmaterialien (wie Bier, Cola, Mate oder Knabberkram) bezahlen.
Waehrend der KIF haben wir auf einer Strichliste notiert, was wir verbraucht haben und am Ende haben wir den fälligen Betrag in die "Kasse des Vertrauens" eingezahlt.
Die "Kasse des Vertrauens" ist ein großer Topf voll Gold, in den jeder KIFfel ganz selbstverständlich einzahlt.
Dies spiegelt die betont familiäre Atmosphäre wieder, welche die ganze KIF über vorherrscht und diese ausmacht.

Die Rückreise über waren wir damit beschäftigt, unser Schlafdefizit, welches sich in den vergangenen 4 Tagen aufbaute, auszugleichen.