Montag, 8. Juni 2009Die KIF 37,0 - Ein Bericht
Selbstverständlich bekam man auch etwas von Dortmund mit, da es eine gute Stadtführung gab, die am Freitag stattfand.
Mittwoch, 25. Februar 2009Auf auf: Kostenfrei zur CeBIT
Wie im letzten Jahr, laedt die Steria Mummert Consulting zu einer kostenfreien CeBIT Fahrt ein. Zum anmelden, einfach dem Link folgen
Wer nicht mit Steria Mummert fahren moechte, aber trotzdem ein Ticket haben will, sollte mal bei preisjaeger gucken. Montag, 23. Februar 2009Studengebuehren vor dem Verwaltungsgericht
Wer gegen den letzten Gebuehrenbescheid wie empfohlen Widerspruch eingelegt hat, den duerfte die Meldung von Regenbogen interessieren:
Am Donnerstag, den 05.03. wird ab 13 Uhr das Verwaltungsgericht in Raum 2.47 (Haus der Gerichte, nahe U1 Lohmühlenstraße) über die Klage gegen Studiengebühren verhandeln. Interessant daran ist, dass sich die Klage auf die ungerechte Veteilung on Geldern stuetzt. Mehr interessante Details gibt es in dem Artikel. Samstag, 22. November 2008Die KIF 36,5 - Ein ErlebnisberichtEinleitungEs ist Mittwoch, ich stehe pünktlich (c.t.) am Hauptbahnhof, das Niedersachsenticket in der einen, mein Mobiltelefon in der anderen Hand. Wo bleibt bloß Martin - der Zug fährt doch um 14:15 (s.t) und noch keine Spur von ihm. Ich steige ein, und tatsächlich ist er gerade im letzten Moment in einen anderen Waggon gesprungen. Welch Glück, der Zug fährt 23 Sekunden Verspätung an. Heute Morgen habe ich noch ausgeschlafen, denn Schlaf ist ein kostbares Gut, wenn man auf eine KIF fährt - und auf der KoMa/KIF erst recht (die Mathematiker haben einen höheren Frauenanteil ^^). Dieses Jahr ist es mein erstes Mal, und obwohl ich schon viel davon gehört habe bin ich sehr gespannt, was da wohl auf mich zukommt. Anreise und AnfangsplenumWir fahren Niedersachsenticket, dementsprechend dauert es, und Martin und ich kommen ins Gespräch. Erwartungen werden ausgetauscht, Studienpolitik, die eigene Diplomarbeit. In Hannover steigen wir mit den Informatikern aus Bremen in die gleiche Regionalbahn. Zufall oder 23? Wir setzen uns zufammen, ein paar der Leute kennt man von vergangenen KIFs, wie Inge oder Beta. Ihr Bierkasten ist entsprechend der Fahrzeit gefüllt - in 35 Minuten sind wir in Paderborn. In Paderborn übernimmt Beta die Führung, die bereits mal in Paderborn war. In Haus E angekommen herrscht Chaos, wir sind zu spät und dementsprechend dauert es, weil nur ein Orga die Anmeldung macht. Martin und ich verzichten auf unser Namensschild. Außerdem wollen wir nicht warten, deswegen bringen wir unsere Sachen nicht zur Turnhalle, wo wir schlafen werden, sondern eilen zum Hörsaal C1, in dem die KoMatiker und Kiffels bereits der Begrüßung durch einen Univerteter lauschen. Weiter geht es mit Formalia: Es wird die Kasse des Vertrauens erklärt (Strich für Bier machen, am Ende gesammelt bezahlen), der Zeitplan, und vor allem das Mörderspiel. Schließlich verlassen die KoMatiker den Raum, und wir sind unter uns. Es folgen Berichte der Fachschaften. Viele andere haben mit CMS (Campus Management System) zu kämpfen, weitere beklagen einbrechende Studienanfängerzahlen und Studiengebühren. In manchen Studienorten gibt es kaum Fachschaftbeteiligung, und die Fachschaftsräte schrumpfen - wir z.B. Berlin, die die nächste KoMa/KIF im nächsten Herbst ausrichten wollen. Doch die Berichte sind nicht nur negativ, einige berichten erfreut und zufrieden auf die gerade überstandenen O-Phasen, wie das in Süddeutschland heißt (siehe auch: OE). Es wird über neue Professoren_innen und Akkreditierung erzählt, die Einführung und Nichteinführung des Bachelors an verschiedenen Orten, und die Erst-Kiffels werden mit Applaus willkommengeheißen. Arbeitskreise, ArbeitskringelSchließlich geht es zu den AKs. Das Mikro hat inzwischen keinen Strom mehr, und es ist halb zehn. Trotzdem bleibt das Plenum spannend - wenngleich ein Teil der Mannschaft abgehauen ist, weil irgendein Trottel zeitgleich eine Sneak-Preview abhält (siehe AK Sneak). Die AKs sind diese KIF bunt gemischt. Jeder, der Lust hat, mit Leuten über ein bestimmtes Thema zu reden, zu diskutieren, einfach nur Meinungen auszutauschen oder sich Tipps zu holen, kann sein Thema im Anfangsplenum ankündigen oder später einen Spontan-AK bilden. Die Menge der AKs bietet eine ziemliche hohe Bandbreite, so dass für jeden etwas dabei ist. Beginnend mit direkt Fachschaften betreffende Themen wie:
über "politischere" Themen wie
und einfache Freizeitveranstaltungen wie
und noch spaßigere Kreise für
und alternative Themen:
Die Arbeitskreise, die Interesse geweckt haben, werden auf ein Plakat geschrieben und mit Uhrzeit und Raum versehen, so dass man später weiß, wo man hingeht, wenn einem langweilig ist Und wer weiß, welch spannenden AKs spontan aus der Diskussion noch entstehen mögen. Arrr. Das MörderspielEin wichtiger Teil der KoMa/KIF ist das Mörderspiel. Wer mitspielen möchte, trägt sich in eine Liste ein. Jeder, der mitspielt, bekommt ein Opfer zugewiesen (geheim auf Zettel vom Spielleiter). Dieses Opfer muss er umbringen und bekommt dann auch dessen Auftrag, so dass man weitermorden kann. Ein Mord geschieht aber nicht durch Beleidigungsfechten, sondern, wenn man seinem Opfer ohne "Zeugen" etwas gibt, z.B. ein Bier. Deswegen ist oberste Regel auf einer KIF, auf die Frage "Willst Du ein Bier" mit "Stell es dahin." zu antworten. Wer einfach Dinge annimmt, verliert sehr schnell. Ziel des Spiels ist es, möglichst viele Opfer zu finden, ohne selber draufzugehen. Zum Glück spielt man zwei Runden mit, die parallel laufen: Es gibt eine reine KIF-Runde, eine KoMa-Runde und die Vereinigungsmenge der beiden (KoMa/KIF-Runde). Doch nicht nur beim Annehmen ist Vorsicht geboten. Hat jemand eine grüne Katze auf der Schulter, und die nimmst sie, um sie anzugucken, dann kannst Du gerade einen Selbstmord begangen haben! Wenn Du Pech hast und er der Mörder war. Da hilft nur "Schauet her, ich nehme diese grüne Katze von xxx Schulter", damit es - dank Zeugen keinen Toten gibt. Grüne Katzen und WerwölfeNach dem Plenum geht es zurück in Haus E, Martin und ich melden uns an und erhalten unsere Mordaufträge. Es ist bereits nach Mitternacht, also hole ich mir schnell einen Kaffee und ein Bier und ein Brötchen vom ewigen Frühstück. An einem Tisch sitzt eine Gruppe und näht grüne Katzen und andere katzengrüne Tiere. Ich setze mich zu den schönsten Mädchen und mache mit. Es soll ja welche geben, deren Wahl wegen der hohen Männerquote auf ein Informatik- oder Mathestudium fällt. Für mich soll es erstmal auch ein Wal werden, der sieht am einfachsten aus. Lange halte ich es aber nicht aus, Nadeln pieksen und außerdem ist am Tisch schon einer gestorben, als wir alle gerade nicht hingeschaut haben - man schaut schließlich die ganze Zeit auf seine Nadel. Ich höre, dass es eine Werwolfgruppe geben soll. Ich nehme mir ein Bier und gehe hoch. Im ersten Stock sitzen 20 Leute im Stuhlkreis. Werwolf kenn hoffentlich jeder - wenn nicht: Anleitung. Beta ist jede Runde, an die ich mich erinnere, Werwolf. Schließlich ist es ca. 4 Uhr morgens, Zeit ins Bett zu gehen. Zur Turnhalle finde ich jetzt eh nicht mehr, also bleibt der AK Werwolf hier im Seminarraum. "Marius, das ist Dein Rucksack, oder?" - "Danke." - "Du bist tot." Na dann gute Nacht. Das ewige FrühstückEtwas unsanft wache ich auf. Der Schlaf war gut, das ist oft so bei Bier. Stuhlkratzen auf dem Boden, laut und nervig. Im Nachbarraum beginnt ein Seminar. Es bleibt laut, anscheinend haben die Seminarteilnehmer Spaß. Und dann geht die Tür auf und ein Prof bittet um den Raum. Zwar hatte man uns den Raum bis um 11 zugesichert, aber halb zehn muss auch reichen, also schnell Sachen gepackt und weg, ins Erdgeschoss. Zähne putzen und Kaffee trinken. Zum Glück habe ich meinen eigenen Becher. An einer Seite des Raums steht eine Buffet mit Aufstrich und Obst, und einem riesigen Kaffeetopf, daneben 4 Kisten mit frischen Brötchen. Rechts zwei Kühlschränke mit Milch und Bier. So soll es sein. Das ewige Frühstück ist Tradition der KIF, und echt mal dringend notwendig. Wenn man Nachts um 5 Uhr noch was essen will, gibt es Suppe und frische Brötchen. Das ist echt entspannt. Nachdem ich also zu mir gekommen bin ist es elf, und ich setze mich zum Katzentisch und schaue mir das Getier an. Hmm, irgendwie ist mein angefangener Wal weg. Ach egal, ich mache einen neuen, schließlich war der erste nicht so weit. Hat jemand einen Stift, mit dem man auf Stoff malen kann? Julia springt auf und holt einen Bleistift. "Damit kann man auf Stoff machen?" - "Nein. Du bist tot." Ha. Ha. Ha. So, auf grüne Katzen habe ich jetzt keine Lust mehr. Ich nehme mir meinen dritten Kaffee und esse noch ein Brötchen. Dann nehme ich mir einen Kaffee gehe ich durch die Räume, auf der Suche nach einem interessanten AK. Free Culture & LebensentwürfeIn Raum E 5 333 treffe ich auf ein paar Leute, die verschiedenen AKs angehören, und wegen der langen Schlafenszeit noch nicht genug Leute beisammen hatten. Jetzt aber soll es losgehen. Der AK Free Culture ist auf initiative eines Bremer Informatikers zusammengekommen, um über die Situation von Wissen und Verfügbarkeit von kulturellen Errungenschaften zu diskutieren. Besonders hervorzuheben ist dabei die Situation an den Unis. So kommt aus den USA das Free Culture Projekt, zu dem sich in Deutschland bereits Interessengruppen in Bremen und Bamberg gegründet haben. "Free Culture" Gruppen setzen sich für eine uneingeschraenkte, partizipatorische und nicht diskrimierbare Kultur ein. Besondere Kritik trifft z.B. der Umgang mit Skripten, dass diese nicht der Weltöffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden, obwohl ein Professor und eine Uni durchaus ein Interesse an der globalen Verfügbarkeit von Fachwissen haben sollten. Aber auch wissenschaftliche Grundlagenforschung wird immer wieder unter Verchluss gehalten, weil sich einige Wenige einen wirtschaftlichen oder Ansehens-Gewinn davon versprechen. Wer sich dafür interessiert, sollte auch die Resolution lesen. Danach treffe ich auf "Lebensentwürfe". Ein sehr alternativer AK, jemand spricht über sein Migräne/Kopfschmerzen, Esoterik, und über die Abhängigkeit von Aussenbestimmung. Die Meinung von Freunden. Und Fremden. Und der Erwartung, dass andere Erwartungen an einen stellen, auch wenn das gar nicht stimmt. Es wird Mittagspause und wir gehen in die Mensa. Bei der Anmeldung hatten wir Essensmarken bekommen, die anscheinend unbegrenzt Power hatten. Jedenfalls wog mein Salat mehr als 160g und es gab keine Probleme. Ein Freigetränk noch dazu. Nachmittags gibt es dann erstmal AK Schlaf. Und da bringe ich meine Sachen erstmal nach E 5 327, da ist auch Teppich. Sehr schön. Zwei Stunden geratzt, und dann geweckt von AK Lebensentwürfe. Ich schau mir das an, aber da das einzige, was passiert, eine gutanssehende blonde Kunststudentin ist, die man schminken und betüdeln darf, gehe ich uninteressierter Weise runter und kümmere mich um das ewige Frühstück. Heute Abend werde ich wieder hierherkommen, schließlich liegt hier mein Schlafsack. Power Point KaraokeAm Freitag Abend findet im Hörsaal das Zwischenplenum statt. Später angereiste Fachschaften können noch von ihrer Uni berichten, aber vorallem soll die bisherige Arbeit der AKs vorgestellt werden, und die Zeit des Abschlussplenums zu schonen, weil hier schon Diskussionen mit allen stattfinden können und die weitere Arbeitsrichtung gelenkt werden kann. Das dauert aber nur zwei Stunden, so dass jetzt der Grill angeschmissen werden kann. Dabei: Die KoMatiker hatten gewettet, dass sie zwar nach uns (erst um 8 Uhr) anfangen würden, aber trotzdem vor uns fertig wären! Das dürfen wir nicht auf uns sitzen lassen und der Raus-Weg führt uns durch C2, den Hörsaal der KoMatiker, denen wir eine Polonese mit vielen Arrrr-Rufen (Piraten machen das) vorführen. Jetzt aber los, grillen. Einige spielen Munchkin mit Freibeuter-Erweitung, andere nähen grüne Katzen. Andere sitzen am Laptop und suchen Piratenkampfsprüche fürs Beleidigungsfechten heraus. Es gibt lecker Fleisch, Arrrr!! Mein Schwert wird Dich durchbohren wie einen Schaschlik! Mit meinem Taschentuch werde ich Dein Blut aufwischen! Arrr! Endlich findet im Hörsaal "Power Point Karaoke" statt. Muelli ist auch angekommen, und wir holen einen Kasten Bier, während Stoney dran ist, denn hier ist keins. Auf der KIF ist Power Point Karaoke noch relativ jung, und als wir wiederkommen, redet er immernoch. Es geht weiter mit Vorträgen über Schokolade, Bismarck, den Papst und diverse andere Trivia. Danach suche ich noch eine Werwolfrunde, finde aber keine. Na gut, beschäftige ich mit meiner grünen Katze. Zu spät komme ich dann aber doch noch ins Bett. Abschlussplenum und MöhrenkampfDas Abschlussplenum beginnt am Sonnabend, um 19 Uhr. Um 19:20 Uhr fangen wir an. Es gibt keine Fachschaften mehr, die über ihre Uni breichten möchten, deswegen beginnen wir mit den Berichten aus den AKs. Jeder Arbeitskreis kommt nach vorne, und stellt vor, was er so gemacht hat, und welche Ergebnisse er erzielt hat. So werden auch alle grünen Katzen nach Vorne geworfen und photographiert. Der "Weltrevolution jetzt!" AK hat es leider zeitlich nicht geschafft, die Weltrevolution unzusetzen, verschiebt dies aber auf die nächste KIF und sucht noch nach einem geeigneten Versionierungstool und benötigt mehr grüne Katzen. Der AARRRR- K bereitet zum nächsten Mal eine Piratenkapitänswahl vor: Dieses Jahr hat Dave gewonnen - Arrrr!!, und AK Toys'R'Us hat ein Kindersaxophon mit Gamepad kombiniert - man kann jetzt Saxophon-Hero spielen und Dave ist Sax-Hero. Nach der zweiten Pause holen wir erneut Bier. Die AKs haben alle berichtet. Weiter werden die folgenden KIFs auf willentliche Fachschaften verteilt. Zudem werden Vertreter für Gremien wie den studentischen Akkreditierungspool gewählt. Endlich geht es los mit den Resolutionen. Dabei ist es erst Mitternacht. Inzwischen dämmert es - mir. Nicht draußen, aber auf der Liste, wann das Abschlußplenum ende, habe ich 1:24 eingetragen. Utopisch inzwischen... :/ Aber das Plenum verläuft doch wie erwartet: Diskussionen und Vorwürfe, Abstimmungen und Gegenreden, Bier, Kaffee, Katzennähen. Ich ärgere mich, dass ich vorher nichts neues mehr angefangen habe - das würde jetzt bestimmt fertig werden. Die Resolutionen werden heiß diskutiert, umstrukturiert, nochmal diskutiert, verworfen oder verabschiedet. Die KoMatiker kommen herein, ihr Plenum ist beendet und sie bilden eine Polonese durch den Vorlesungssaal und zeigen uns den Schweigefuchs. Es dauert. Und dauert. Es wird weiterdiskutiert. Wir machen eine Pause. Es wird weiterdiskutiert. Die Resolutionen sind auf der Resolutionsseite im KIF Wiki zu finden. Eine letzte Pause, und das Ende der Sitzung naht. Wir diskutieren ein wenig über die Redeleitung, dann geht es mit leeren Bierkästen und Flaschen bewaffnet zurück, die Hinweisschilder von der Wand reißend. Die KIF ist vorbei. Martin, Muelli und ich packen unsere Sachen und gehen. Noch ein wenig geredet, verabschiedet, Rucksäcke fertig gemacht, Bier eingesteckt, Kaffee geschlürft. "Kommst Du mit, Sachen aus der Turnhalle holen?" - "Welche Turnhalle?" Taxi gerufen, in die Bahn gestiegen. Es ist 7:21 Uhr, der RE rollt an. FazitWenn ich ehrlich bin, habe ich an diesen Tagen nicht mehr als 1 Flasche Mineralwasser getrunken - abgesehen von Bier und Kaffee. Es ist wirklich eine tolle Erfahrung auf die KIF zu fahren, und ich kann es wirklich jedem empfehlen. Unabhängig davon, wer man ist, ob man sich politisch interessiert, gerne näht, spielt oder sich einfach nur unterhält - auf einer KIF ist meiner Meinung nach für jeden genug dabei, dass man sich nicht zu langweilen braucht. Ich werde nächstes Mal wieder mitfahren, und bei der Gelegenheit ärgere ich mich, dass ich zum 25C3 nicht mitfahren kann, weil ich dort bestimmt ein paar bekannte Gesichter wiederzutreffen erfreut wäre. Meine grüne Katze ist ein fetter Wal und ich habe ihn meiner Freundin geschenkt. Er heißt jetzt Rasmus und kommt aus Norwegen. Vielleicht stelle ich ja bald ein Photo von ihm hier ins Blog. Nächstes Jahr nähe ich ihr einen katzengrünen Tux. In diesem Sinne, hoffentlich fährst Du nächstes Mal (20. bis 24. Mai 2009) mit nach Dortmund - die Anmeldung ist bereits freigeschaltet. Ahoi, Marius Mittwoch, 19. November 2008Die MafiA hat eine Agenda
Die MafiA hat einen webbasierten Terminkalender: Unter http://agenda.mafiasi.de
gibt es nach Gruppen getrennte Termine anzusehen und als iCal zu abonnieren. Damit kannst du mit deinem Kalender Programm, wie Evolution, Google Calendar oder Thunderbird+Lightning, auf dem Laufenden bleiben. Die Webanwendung wurde eigentlich fuer das KunterBunteSeminar gebaut, eignet sich aber auch fuer andere Zwecke wie bspw. das SVS Oberseminar. Wem die Funktionalitaet zu beschraenkt, das Layout zu haesslich ist oder wer einfach an dem Source Code der Anwendung interessiert ist, kann sich den Code als Mercurial Repository unter fbi:/home/j2004/4tmuelle/hg/terminverwaltung holen und ggf. Patches einsenden Die Sprache der Webanwendung ist Python und benutzt wird das Webframework Django. Sonntag, 19. Oktober 2008KunterBuntesSemniar im Wintersemester 2008
Wie einige schon mitbekommen habt gibt es dieses Semester das
KunterBunteSeminar. Es handelt sich dabei um ein Seminar von Studis für Studis. Es werden Inhalte vermittelt, die in der Orientierungseinheit zu wenig Platz gefunden haben, die in dem Vorlesungsplan der Uni zu wenig repräsentiert sind oder einfach interessant sind. Du bist herzlich eingeladen. Das KunterBunteSeminar findet im Semester statt. Den ersten Termin, morgen am 20.10.2008 von 17:00-19:00 Uhr gestaltet Mieke. Sie wird gemeinsam mit einem Referenten vom Hochschulsport über das Leben in und mit der Uni erzählen. Dabei geht es um Angebote der Uni abseits von Vorlesungen und Seminaren. Das KunterBunteSeminar findet in Raum C-221 am Informatikum statt und hat eine WikiSeite auf der aktuelle Informationen stehen und später auch Vortragsfolien, etc. abrufbar sein werden: Also wir sehen uns morgen: Thema: Leben in und mit der Uni Termin: 20.10.2008 17:00-19:00 Uhr Ort: C-221, Vogt-Kölln-Straße 30, Informatikum Donnerstag, 25. September 2008Freiheit statt Angst am Samstag, den 11.10. in Berlin
Moin Moin,
am Samstag, den 11.10.2008 findet in Berlin wieder einmal die Demo mit dem Titel Freiheit statt Angst statt. Die zentralen Anliegen der Demo sind:
fuer den vollstaendigen Aufruf und weitere Informationen, besuche http://www.freiheitstattangst.de Wir unterstuetzen die Demonstration und rufen dich auf, an ihr teilzunehmen. Berlin ist gottseidank nicht ganz so weit weg und am Samstag kann man fuer wenig Geld mit der Bahn fahren. Wir planen, am Samstag mit Wochenendtickets nach Berlin zu fahren, auf die Demo zu gehen und anschliessend mit der Bahn wieder nach Hause zu fahren. Wenn du mit uns gemeinsam hinfahren moechtest, schreibe uns am besten eine Mail, damit wir uns am Hauptbahnhof verabreden koennen. Die Kosten werden sich zwischen 0 und 15 Euro belaufen. Wenn du mitkommen moechtest, aber Angst vor den Kosten hast, schreib uns eine Mail, wir finden bestimmt eine Loesung. Um ein wenig mehr auf uns aufmerksam zu machen, wollen wir Transpis herstellen. Die Materialien werden vom FSR gestellt, lediglich die Ideen und die Arbeit muessen von dir kommen. Es wird sich zum gemeinsamen Transpi-Malen getroffen um zwar am Freitag, den 10.10. um 11:00 Uhr im c.t. MfG FSR Informatik Montag, 17. März 2008Inf went FOSDEM
Wie angedroht haben wir Bruessel unsicher gemacht und nebenbei die FOSDEM besucht.
Wir sind am Freitag um 12h gestartet. Unser Transport wurde durch Starcar ermoeglicht. Wir bekamen einen Mazda M5, 1300 Kilometer und die Moeglichkeit, den Wagen am Montag anstelle der ueblichen 09:00h, um 11:00h zurueckzugeben. Dafuer vielen Dank an den Mietwagen Discounter Starcar! Das Blinkenlightsgebaeude in Bruessel in vollfarbe Die Hinfahrt hat ca. 9 Stunden gedauert, wobei wir bestimmt eine Stunde in Bruessel selber rumgefahren sind. Die Strassen sind doof zu finden, weil die Strassennamen an so kleinen, schlecht lesbaren, blauen Schilderchen angeschlagen sind. So kurvten wir also durch die stark befahrene und hektische Bruesseler Innenstadt, als wir ein krasses Gebaeude sichteten. Es aehnelte stark dem Blinkenlights und hat neben hypnotischem Geblinke in allen moeglichen Farben auch Wetterdaten angezeigt. Rotes Blinkenright In unserem Hostel haben wir dann schnell unsere Betten gemacht, haben versucht mit den drei sich in unserem Zimmer befindenden Chinesen zu reden um herauszukriegen, warum die an einem Freitag Abend in Bruessel zu Hause rumhocken und sind dann schnell wieder weg. Wir haben uns auf den Weg zum Beerevent im einem Laden, der treffenderweise Delirium heisst. Der Laden war brechend voll und den groessten Teil duerften die Nerds ausgemacht haben Am naechsten Morgen sind wir also auf die FOSDEM gefahren und waren ueberrascht, dass so viele Besucher da waren. Es waren viele Projekte wie Xorg, Mozilla oder GNOME dort und haben in ihren "Developer Rooms" Aktuelles aus der OpenSource Entwicklung berichtet. Das war zum Teil interessant, zum Teil aergert man sich, dass man in dem voellig ueberfuellten Raum steckt. Aber immer toll war, dass man die Leute direkt ansprechen oder die Finger brechen konnte. Bei 12 oder mehr Veranstaltungen gleichzeitig ist aber sehr schwer gewesen, alles, was einen interessiert, anzugucken. So aergerte man sich um so mehr, wenn das WLAN im Vortragsraum nicht funktionierte An dem Samstag Abend gab es zwei Beerevents und ein Problem: Wir hatten kein Hostel zum pennen, weil Bruessel so elendig voll war. Der grobe Plan war also, gar nicht zu pennen. Dazu wollten wir erst das GNOME Beer Event mitnehmen und anschliessend auf das Free-Beer-Event gehen um dort dann bis in die Morgenstunden Party zu machen. Schliesslich sind wir noch jung, dynamisch und belastbar und Bruessel hat eine Menge Bier zu bieten... Die Garage gehoert dem Vorsitzenden des Verbandes gegen Softwarepatente Ein kleiner Ausschnitt aus der riesigen Garage von Pieter. Das GNOME Beer Event war in einer sehr coolen urigen Kneipe mit einer Menge leckerer Biere. Wir haben spannende Gespraeche mit den unterschiedlichsten Leuten gehabt und sind deswegen ziemlich lange geblieben. Aber dennoch sind wir weit nach Mitternacht zu der anderen Freibier Party gegangen. Die fand in einer ausgebauten Garage eines Privathauses statt, doch war die Fete gerade eben zu ende, als wir ankamen. Wir klagten ueber unser Leid, keine Uebernachtungsmoeglichkeit zu haben und der Gastgeber bot uns sofort an, in dieser Garage zu pennen. Sowie war er, also Pieter ein interessanter Mensch, mit dem wir an dem Abend noch bei nem Bier vernuenftig diskutiert haben. An der Stelle nochmal ein Dankeschoen fuer das tolle Angebot. Auch wenn die Nacht wohl die schlechteste war, die einige von uns bis dahin hatten Wir liegen in der ausgebauten Garage bei gefuehlten -2 Grad rum. Photo ist von Jon Åslund unter CC-Lizenz Am naechsten morgen waren wir also ein wenig geraedert und sind quasi nach gegenueber zu unserem Hostel, wo noch unser Auto stand. Leider sind wir zu spaet aufgestanden, sonst haetten wir das Fruehstueck im Hostel noch mitbekommen Die FOSDEM ging unspektakulaer zu Ende und so sind wir nach einem Zwischenstopp bei einem Pizza Laden nach Haus gefahren. Die Heimfahrt war Anfangs ein wenig schwierig, weil wir kein Navi hatten und uns durch die Bruesseler Verkehrsfuehrung verwirrt lassen haben. Aber nachdem wir zweimal U-Turns gemacht und die Autobahnen mit dem lokal gecachten Google Maps abgeglichen hatten, fuhren wir in die richtige Richtung und sollten bald zu Haus sein. Der Auto-Deal war dennoch nicht soo gut, denn die Bahn haette pro Nase allerhoechstens 100 Euro, also insgesamt 500 Euro, gekostet. Mit vollen Rabatten um die 350 Euro rum. Die Wahrheit liegt also irgendwo dazwischen. Dazu ist man nicht dem 1000 Euro teuren Risiko ausgesetzt, an einem Unfall beteiligt zu sein. Und zu den rund 180 Euro fuer das Auto kamen noch gut 170 Euro Sprit dazu. Wenn du Lust auf mehr OpenSource Aktivitaeten hast, mache doch beim Summer of Code mit Donnerstag, 13. März 2008Neue Zertifikate
Wie du vielleicht schon bemerkt hast, haben wir fuer den mailhost und den Webmailer neue SSL Zertifikate. Unser RZ informiert hier ueber die Umstaende.
Wir moechten hinzufuegen, dass man die Zertifikate, die man importieren muss, aus dem IKum herunterladen kann, denn der angebote Link zu https://www.pki.dfn.de, unter der es das benoetigte Root Zertifikat der Telekom gibt, ist erstmal nicht vertrauenswuerdig (weil es keinen Vertrauenspfad gibt, bis eben dieses dort angebotene Zertifikat installiert wird). Deswegen lade bitte die Zertfikate von /opt/pkg/openssl/certs/ und importiere sie in dein eMail und Web Client.
Dienstag, 11. März 2008Befreiung, Erlass, Reduzierung und Stundung im SoSe08
Wie auch im letzten Semester wollen wir dich auf die Moeglichkeit hinweisen, einen Antrag auf Befreiung, Erlass, Reduzierung und Stundung der Studien Gebuehren zu stellen.
Nimm von dieser Moeglichkeit gebrauch, auch wenn du meinst, keine Chance zu haben. Einen Antrag zu stellen ist einfach und kostet nix, bringt aber im besten Fall 500 Euro pro Semester Bedenke, dass die Frist per Gesetz, der 2008-03-31 ist, und das nur noch ein paar Wochen hin ist. Wenn du einen Antrag schreiben willst, bediene dich der reichhaltigen Informationsmoeglichkeiten wie zB dem Befreiungs-o-maT, den Studiengebuehren Readern oder der AStA Beratung. Letztere ist sehr zu empfehlen. Zum Schluss lassen wir die Worte des AStAs noch unkommentiert stehen: Noch was Wichtiges zum Schluss: Lass dich von der Uni nicht entmutigen! Im Zentrum für Studierende bekommt man häufig gesagt, dass der Antrag keinen Erfolg haben werde und man es doch gleich lassen solle. Dies ist aber nicht richtig! Zwar lehnt die Uni vieles zunächst ab, der AStA versucht aber, durch Musterverfahren die Rechtslage, zu klären, und so Befreiungen für alle zu erreichen, die es verdienen! Davon kannst du aber nur profitieren, wenn du selbst rechtzeitig einen Antrag gestellt hast. Ihr solltet euch auch nicht von der Uni zur freiwilligen Exmatrikulation oder Beurlaubung drängen lassen! Also: Stelle bis zum 31.03.2008 Anträge und mache der Uni Arbeit! Montag, 10. März 2008Aufruf zur Demonstration am 15. März in Köln: „Für ein Morgen in Freiheit“
Der CCC ruft zusammen mit Parteien, Bürgerinitiativen und Berufsverbände bundesweit zur Teilnahme an einer Demonstration gegen die immer weiter fortschreitende Überwachung durch Staat und Wirtschaft auf. Am Samstag, dem 15.03.2008, werden die Bürger in Köln unter dem Motto "Für ein Morgen in Freiheit!" auf die Straße gehen. Treffpunkt für die Teilnehmer wird um 14.00 Uhr der Roncalli-Platz ("Domplatte") in Köln sein.
"Aufruf zur Demonstration am 15. März in Köln: „Für ein Morgen in Freiheit“" vollständig lesen Montag, 28. Januar 2008Inf goes FOSDEM
Wolltest du schon immer mal einen Einblick bekommen, wie Open Source funktioniert? Dich persönlich mit den Helden der Bewegung für Freie Software unterhalten? Dich mit den Autoren Deiner freien Lieblingssoftware austauschen? Die besten Code-Gurus Europas und der Welt treffen? Über C-, Python-, Java-, PHP-Programmierung, oder über Kernel-, Web-, System- oder Middleware-Programmierung, oder über Linux-, Solaris- oder Embedded-Programmierung fachsimpeln? Der Vergabe des "Award for the Advancement of Free Software" der Free Software Foundation (FSF) von Richard Stallman lauschen? Teilnehmen an der größten europäischen Konferenz für Freie Software? Belgisches Bier mit anderen Hackern, Nerds und Geeks geniessen? Endlich den vielen IRC-Nicks Gesichtern zuordnen? Vielleicht nen Job bei Novell oder Sun ergattern? Einfach ne gute Zeit in Brüssel haben? Mal mit nem echten OLPC (100$-Laptop) rumspielen?
Dann fahr' mit uns zur FOSDEM, des "Free and Open Source Software Developers' European Meeting" in Brüssel! Der FSR laedt ein zum gemeinsamen hinfahren und rumhaengen! FOSDEM ist die Konferenz zur Freien Software/Open Source in Europa. Da die Veranstaltung kostenlos ist, eignet sie sich auch besonders für jene, die noch nicht genau wissen, ob sie mal ein großer Linux- oder Freier-Software-Hacker werden wollen. Die Konferenz deckt die volle Bandbreite der Freien Software ab, von den Betriebssystemen Linux und OpenSolaris, zur Desktop-Software wie KDE oder GNOME, zur Web-Programmierung oder Spiele-Programmierung. Alles was eine freie Lizenz trägt, wie GPL oder BSD, ist willkommen auf der FOSDEM. Auch Themen, die nicht direkt unter "Software" fallen, werden vorgestellt, wie etwa Wikipedia, oder die Problematik der Software-Patente. Es gibt eine Vielzahl von Veranstaltungen, beginnend bei klassischen Vorträgen zu verschiedenen Themen, über BoFs und Lightning Talks bis hin zu Projektständen. Das Wichtigste ist aber, sich mit andere Freien-Software-Hackern (etwa bei einem guten belgischen Bier) auszutauschen, abseits der normalen Veranstaltungen. In den letzten Jahren waren alle wichtigen Gesichter von Open Source bereits Gast, und viele davon kommen auch dieses Jahr wieder. So waren bereits da: Jimbo Wales (Wikipedia), Richard Stallman (FSF), Alan Cox (Kernel, Red Hat), Jeff Waugh (GNOME), Tim O'Reilly (O'Reilly-Verlag), Jim Gettys (MIT, X11, OLPC), Simon Phipps (Sun, Java), Keith Packard (MIT, X11, Intel), Miguel de Icaza (GNOME, Novell, Mono), Andrew Morton (Kernel, Google, Linux Foundation), Jeremy Allison (Samba), Jean-Marc Valin (Xiph, Speex), Harald Welte (Linux, Netfilter, OpenMoko), Matthias Ettrich (KDE, Trolltech), Jonathan Corbet (LWN, Kernel-Buch), Tom Tromey (GCC), Havoc Pennington (GNOME, Red Hat), Owen Taylor (GNOME, Red Hat) und viele mehr. Wann? 23. & 24. Februar (ein Wochenende) findet die Konferenz statt. Am Freitag davor (22.) gibt es den "FOSDEM Beer Event" in einer Kneipe in Brüssel, für alle Konferenz-Teilnehmer. Wo? Brüssel, Hauptstadt Belgiens und der Europäischen Union Université Libre de Bruxelles Was kostet es? Eintritt ist frei (Spenden aber durchaus willkommen). Kost, Logis und Anreise muss bezahlt werden. Logis (in einem Hostel) und Anreise wird von uns organisiert, und kostet maximal 150 Euro, eher weniger. Mehr? http://fosdem.org/2008/ http://en.wikipedia.org/wiki/FOSDEM Wenn du Interesse hast, dann melde dich schnell bei deinem FSR unter fsr@ Unter Umständen ist es am billigsten von Hamburg nach Brüssel zu fliegen (Billigflieger für <= 100 EUR), weswegen wir früh buchen müssten. Alles in allem dürfte dieser Trip deutlich billiger werden, als die jährlich organisierte Fahrt der Fachschaft zum CCC-Kongress in Berlin. Dies ist Deine Chance Mitzumachen bei Open Source/Freier Software! Don't miss it!
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